apexart, New York
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Oh, I love Brazilian Women!
Die Vorstellung, dass Brasiliens Gebiete und Frauen ein gefundenes Fressen für Ausbeutung seien, wurde seit Beginn der Kolonialisierung über den Tourismus des 20. Jahrhunderts bis hin zu den politischen Reden von heute gefördert. Das Ergebnis ist ein fest verankerter Stereotyp, der Gewalt gegen brasilianische Frauen und deren Sexualisierung schürt – sowohl im eigenen Land als auch weltweit; heute weist Brasilien eine der höchsten Raten an Morden und Vergewaltigungen von Frauen und Transpersonen auf, und an Orten wie London werden 80 % der brasilianischen Frauen Opfer häuslicher Gewalt.
Die Ausstellung Oh, I Love Brazilian Women! präsentiert Werke von zwölf Künstler*innen, die dieses Bild erotisierter Schönheit und seine gefährlichen Folgen kritisieren. Indem sie die kolonialen und biologischen Ursprünge schädlicher Stereotypen untersuchen, von denen schwarze und indigene Frauen überproportional betroffen sind, und aufzeigen, wie solche Klischees durch Brasiliens nationale Erzählung der „rassischen Demokratisierung“ verstärkt werden, veranschaulichen die ausgestellten Werke die psychischen und physischen Folgen unaufhörlicher Objektivierung und Entmenschlichung.
Anhand von zeitgenössischer Kunst, Fotografie, Interventionen und Videoperformances setzen sich ausgewählte Werke mit den Ungleichheiten auseinander, unter denen Frauen leiden, und versuchen, kollektives Leid in eine Bekräftigung der Identität und kollektive Befreiung umzuwandeln.
- Luiza Testa
Artists: Benedita Arcoverde, Santarosa Barreto, Lenora de Barros, June Canedo de Souza, Vitória Cribb, Micaela Cyrino, Camilla D'Anunziata, Brenda Nicole, Juliana Manara, Arissana Pataxó, Milena Paulina, Fernanda Sternieri
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